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Anna Zinelli: Kunsthaus Meran. Praktiken der Aktivierung, Vermittlung und kritischen Neubewertung von Archiven
1 Juli ore 15:30 – 16:00 CEST
Die Intervention präsentiert drei Fallstudien, die im Kunsthaus gezeigt wurden und die auf unterschiedliche Weise mit Archiven in Dialog traten: vom Arbeiten am Nachlass des Meraner Künstlers und Fotografen Christian Martinelli bis zum Bildungsprojekt Alpitypes, das zu einer zeitgenössischen Neuinterpretation grafischer Archivquellen führte, bis hin zur Ausstellung von Belinda Kazeem-Kamiński, die eine dekoloniale Lesart der im Archiv bewahrten Erinnerungen bot. In diesen Projekten wurden Archive nicht nur als Orte der Bewahrung und des Schutzes betrachtet, sondern auch als Geräte, die in der Lage sind, neue Narrative zu erzeugen.



Anna Zinelli
Anna Zinelli ist Kunsthistorikerin (Ph.D.). Sie hat zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen und populären Zeitschriften sowie Essays in verschiedenen Katalogen veröffentlicht. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: Socin und Carmassi (Tamassia Zinelli, Skira 2016), 1955–1968: Italienische Künstler bei der Documenta in Kassel (Mimesis 2017); Christian Martinelli begegnen (begegnen) (Schnitzer Zinelli, Esperia 2024). Seit 2012 arbeitet sie am Projekt MoRE A Museum of Refused and Unrealised Art Projects und ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Assistenz der Geschäftsleitung und Verantwortliche für die Kommunikation in italienischer Sprache bei Kunst Meran Merano Arte.
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